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Aufraffen und Anpacken

Nach einem guten Start in den gestrigen Tag kam dann mit großen und lauten Schritten der seit Tagen erwartete Stimmungseinbruch. Die Motivation der letzten Wochen, die Pläne- alles zuviel. Doch wie damit umgehen, wo doch die lauten, negativen Gedanken in meinem Kopf in den letzten Monaten immer Überhand bekommen haben? Ich habe es angepackt, bin raus in die Welt gegangen, habe mich mit wunderbaren Menschen getroffen, die ich in der so schweren Zeit kennengelernt habe. Es tat so gut zu hören, dass es nicht nur mir so geht. Dass sie sich mit den gleichen Problemen rumschlagen. Dieses Treffen, diese Gespräche haben mir gezeigt, dass ich nicht alleine bin mit meinen Sorgen, mit meiner Lethargie, meinen Gedanken und Ängsten, den Alltag und das Leben in der Welt außerhalb des geschützten Rahmens nicht packen zu können. Gegenseitige Motivation tut unheimlich gut und gibt mir neue Kraft und Ziele. Jedem einzelnen von uns. Das zu wissen und zu fühlen ist viel Wert. Ich hoffe, dass es nicht morgen wieder vergessen ist und mich so banale Dinge, die im Alltag schief laufen mich wieder zurückwerfen werden. Denn eigentlich gibt es zur Zeit genügend Dinge, die mich stolz machen sollten, die mir zeigen sollten, dass ich schon viel geschafft habe und noch mehr erreichen kann. Ich weiß nicht, ob das hier jemand liest, dem es ähnlich geht, der nachvollziehen kann wie ich mich fühle. Und trotzdem werde ich dies hier weiterführen und vielleicht erreiche ja jemanden..
27.4.13 13:23


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Das Leben...

Oft fragt man sich: Wie soll es weiter gehen? Was kommt nach einer schweren Zeit? Wie soll ich das durchstehen? Diese Fragen und noch viele mehr stelle ich mir seit einiger Zeit. Antworten darauf verlieren sich in regelmässigen Abständen. Sobald neuer Mut gefasst ist,neue Motivation da, geht es wieder und wieder steil bergab, kommt etwas neues was mich fallen lässt. Die letzten Monate sind gepflastert mit Steinen, die mir vor die Füsse geworfen wurden- immer wieder versuchte und versuche ich mir einen Weg daraus zu legen. Doch die Frage bleibt- Wie soll dieser Weg aussehen und welche Richtung soll er sich entwickeln? Seit ein paar Tagen bin ich zurück im Leben, zurück an dem Ort, vor dem ich viel Angst habe und an den ich bei meinem Schritt in die Welt der Therapie andere Hoffnungen und Pläne gesetzt hatte, wenn ich wieder komme. Ich bin mit vielen guten Gedanken gegangen, mit viel Hoffnung, vielen Dingen, die mir Mut gemacht haben, mir gesagt haben, dass alles besser sein wird, wenn ich wieder da bin. Doch genau das Gegenteil ist passiert. Ich sitze hier nun allein, allein gelassen von dem Menschen, der mir unglaublich viel Unterstützung geben wollte, der da sein wollte für mich- im Leben, wenn ich wiederkomme, wenn ich neu anfange. Die Gedanken in meinem Kopf, die Traurigkeit, die Lethargie.- Alles ist so laut, so schmerzhaft und anstrengend, so unglaublich schwer in den Griff zu bekommen. Für viele Menschen ist das einfach das Leben, sie kommen mit Veränderungen und Rückschlägen klar, rappeln sich auf, nehmen Anlauf und meistern die nächsten Schritte- so war ich in der Vergangenheit auch immer. Doch jetzt ist es anders. Für mich ist es an jedem Morgen, an jedem Abend, an jedem Tag ein Kampf gegen mich selbst, gegen eine Krankheit, die aus heiterem Himmel kam und seitdem meinen Alltag bestimmt. Ich arbeite jeden Tag neu an Zielen, Plänen, Aufgaben, die für die meisten Menschen lächerlich sind- für mich jedoch eine Herausforderung. Ich schreibe diese Dinge auf, um mir selbst zu helfen. Um mir selbst zeigen zu können was ich erlebe, was ich schaffen kann, was mir helfen wird in der großen weiten Welt des Lebens und hoffe vielleicht auch dem ein oder anderen helfen zu können, aufzeigen zu können was es bedeutet das Leben zu meistern mit einer Erkrankung, die in der Gesellschaft oft verschwiegen oder abgetan wird. Für die sich viele Menschen schämen. Depressionen sind ein Zeichen dafür, dass die Seele Hilfe und Pflege braucht, dass man sich um sich selbst kümmern muss, Hilfe benötigt um zurückkommen zu können in die stressige und unnachgiebige Welt, die sich Leben nennt.
26.4.13 13:12





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